Mit seiner ausdrucksstarken Präsenz und den klar definierten Volumina – bestehend aus drei Vollgeschossen und einer markanten Attikaebene – eröffnet der Neubau einen neuen urbanen Diskurs. Er tritt an die Stelle eines veralteten Einfamilienhauses, das als Teil eines Ensembles von mehreren Wohneinheiten die bisherige städtebauliche Identität prägte. Obwohl das imposante Volumen auf den ersten Blick als radikaler Eingriff erscheinen mag, fungiert es in der langfristig angelegten Strategie zur Urbanverdichtung als Auftakt einer kommenden fortlaufenden Transformation.
Das architektonische Konzept ruht auf einer klassischen Einspänner-Lösung, in der innenläufige Nasszellen als integrale Elemente vorgesehen sind. Die Hauptwohnbereiche sind bewusst talseitig ausgerichtet, um Schallschutz und eine intime Wohnatmosphäre zu gewährleisten. Insbesondere die Eingangsfassade, deren reduzierte Befensterung zunächst einen strengen Eindruck erwecken könnte, wird durch eine sorgfältig entwickelte Erschliessungszone und gezielte fensterreiche Akzente kunstvoll aufgelockert und zur stilistischen Aussage erhoben.
Die Raumaufteilung umfasst fünf durchdachte Wohneinheiten in den Ausführungen 4.5- sowie einer grosszügigen 3.5-Zimmerwohnung.